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  • Wanderung auf die Linzer Höhe und zur Kasbachtalbahn im März 2018


  • Wunderschöner Ausblick vom Kaiserberg auf das Rheintal bei Remagen-Kripp

    • Strecke: Linz- Kaiserberg- Ortsrand Roniger Hof- Hargarten- Notscheid- Kalenborn

      Region:
      Westerwald



      Treffpunkt: Parkplatz am Bahnhof Linz (Bahnhofsplatz, 53545 Linz am Rhein)

      Datum: Sonntag, der 25. März 2018

      Streckenlänge: 14,1 km

      Höhenmeter: ↑ 418, ↓ 121

      Ansprechpartner: Margarete

      Highlights: Kasbachtalbahn (Museumseisenbahn), Ausblick vom Kaiserberg auf das Rheintal, Erlebnis zahlreicher schöner Wanderwege bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel


      Die Einladung zur Wanderung findet ihr hier.
    • Bei schönstem Sonnenschein und blauem Himmel erlebten wir unsere Wanderung auf die Linzer Höhe! Mit dabei waren an diesem Tag auch ein befreundetes Pärchen mit Kleinkind inklusive Kinderwagen sowie zwei Hunde.

      Der Tag startete für uns damit, dass wir einige Taxifahrer, die am Bahnhof Linz auf Fahrgäste warteten, an unserem Stehtisch mit Kaffee und Tee versorgten. Dann trudelten die ersten Autofahrer unter unseren Teilnehmern ein und schon bald kam auch der Zug aus Richtung Köln an. Nachdem alle, die Lust hatten, mit Getränken versorgt worden waren, wanderten wir gegen 10:45 zunächst in Richtung der Innenstadt des süßen Orts Linz mit seinen zahlreichen Fachwerkhäusern.

      Es folgte nun der Anstieg auf den Kaiserberg über den Rheinsteig - immer motiviert von dem grandiosen Ausblick, der uns oben erwarten würde! Über einen schönen Weg mit vielen Serpentinen ging es aus der Innenstadt hinauf durch den beginnenden Wald. Oben angekommen, erwartete uns direkt die kulturelle Impression der Donatus-Kapelle auf dem Kaiserberg:


    • Die Donatus-Kapelle auf dem Kaiserberg von Linz

    • Direkt danach folgte der durch das sonnige Wetter noch viel schönere Ausblick auf das Rheintal:


    • Ausblick vom Kaiserberg auf Remagen-Kripp (links) und die Innenstadt von Remagen (rechts)

    • Es folgte nun ein schöner kleiner Wanderweg, der noch zum Rheinsteig gehörte. Hier war etwas Vorsicht angesagt, denn der Weg war schmal und er verlief an einem leichten Berghang:


    • Der schmale Weg entlang des Berghangs in Richtung des Alwiesbachs

    • Der Berghang rührt daher, dass der Rheinsteig hier in Richtung des nächsten Bachtals führt, bis zu dem wir ihm heute aber nicht folgten: So ging es an der nächsten Abbiegung links - wieder auf einem schönen kleinen Wanderweg - in Richtung der ersten der vier Landstraßen, die wir auf unserer heutigen Route queren sollten. Kaum an der Landstraße angekommen, bogen wir auch schon wieder ab auf den nächsten Wanderweg - zum Glück, da genau dort der Fußweg der Landstraße aufhörte. Durch das schöne Wetter ergaben sich für uns auf diesem Weg, der uns bald nach minimalem Abstieg wieder in den Wald hinein führte, Blicke auf die angrenzenden Wiesen am Waldrand:


    • Angrenzende Wiesen auf dem Weg in Richtung des nächsten Waldstücks

    • Die Teilnehmer, die sich auf diesem Weg schon wieder an der Natur erfreuen konnten, unterhielten sich angeregt und gute Laune verbreitete sich. Was uns aber dann auf dem nächsten Wanderweg erwartete, fand ich richtig bezaubernd und ich machte ganz begeistert zahlreiche Fotos! Welches Foto nehme ich nur für den Bericht? Die Qual der Wahl! Dieser Weg bog kurz vor dem Alwiesbach, den wir auch hier nicht querten, halblinks ab und stieg sanft wieder in Richtung der Landstraße an, von der wir uns kurze Zeit vorher entfernt hatten und die wir aufgrund des Höhenunterschieds sehr zu unserer Freude praktisch überhaupt nicht bemerkten! Hier wuchsen die großen Bäume förmlich in den Himmel! Und die Sonne schimmerte so wunderschön durch die Bäume! Die schwere Wahl fiel am Ende auf folgendes Foto:


    • Der sanft ansteigende Weg gibt den Blick auf die großen Bäume bei durchschimmernder Sonne frei.

    • Wir erreichten nun zum zweiten Mal diese Landstraße, der wir fortan auf einem kurzen Stück von 300 Metern auf dem nun wieder vorhandenen Fußgängerweg folgten, ehe es an der nächsten Abbiegung in Richtung des Hotels Gut Frühscheid ging. Bis zum Hotel ging es über eine kleine Straße, ehe diese direkt nach dem Hotel in einen Wanderweg überging. Wir konnten uns davon überzeugen, dass das Hotel wie versprochen in "idyllischer Lage zwischen Waldrand und Wiesen" liegt. Wir passierten nun den nördlichen Zipfel von Roniger Hof, einem Ortsteil von Linz. Hier bogen wir links ab und nahmen Kurs auf das Tal des Sternerbachs - der einzige wirkliche Abstieg auf unserer heutigen Tour, auf der wir insgesamt einen Höhenunterschied von ca. 300 Metern, den die Kasbachtalbahn zwischen Kalenborn und Linz hat, zu bewältigen haben! Und dieser Abstieg wurde direkt mit einem tollen Ausblick auf den Wald, durch den wir nach dem Bachtal und der nächsten Landstraße den wesentlichen Anstieg auf die Linzer Höhe absolvierten, belohnt:

    • Ausblick auf den Wald, der uns nach dem Abstieg in das Tal des Sternerbachs für den wesentlichen Anstieg auf die Linzer Höhe erwartete

    • Nach 5,3 Kilometer der Gesamtstrecke erreichten wir die zweite Landstraße, die wir praktisch nur überquerten, um dann in den Wald einzutauchen, der uns auf mehreren Kilometern den Berg rauf in Richtung Hargarten, den ersten Ortsteil der Stadt Sankt Katharinen, führen würde. Das Besondere an diesem Weg: Er geht sehr gleichmäßig, ohne steigungsmäßige Ausreißer, den Berg herauf. Und einer der Mitorganisatoren hatte seine Freude daran, ein Kleinkind den Berg heraufzuschieben. Dafür bekam er direkt Lob von den Eltern, dass er sich gut als Babysitter eignen würde! Und so sah unser Weg aus:


    • Unser Wanderweg den Berg herauf in Richtung Hargarten

    • Und wie das mit langwierigen Steigungen so ist: Da zieht sich so eine Gruppe gerne einmal auseinander - auf einem gefühlten Kilometer! Die resultierende Sammlung der Teilnehmer nutzten wir direkt dazu, unsere schönen Gruppenfotos mit den gut gelaunten Teilnehmern zu machen!

      Und was bei dieser Gelegenheit noch zutage trat, erstaunte mich, denn damit hatte ich nicht gerechnet: Denn anscheinend hatten gleich mehrere Teilnehmer der Wanderung in den ersten Zeilen unserer Einladung "Seilbahn" statt "Steilbahn" (bzw. "Steilstrecken-Bahnerlebnis" - damit wird die Kasbachtalbahn beworben) gelesen. Was es nicht alles gibt!

      Gut gelaunt gelangten wir nun weiter auf den Weg nördlich um den Hummelsberg, einen erloschenen Vulkan, herum: Hier warteten nach ein wenig Regen in den letzten Tagen einige (mitunter auch große) Pfützen auf uns, die alle von uns aber ohne Probleme umwanderten. Bemerkenswert war hier: Ein Zulauf des weiter westlich verlaufenden Rennenberger Bachs hatte sich augenscheinlich bis auf unseren Wanderweg ausgebreitet und verlief daher - wenn auch nur ganz minimal und leicht zu passieren - über unseren Weg!

      Direkt danach verlief unser Weg wieder am Waldrand: Zunächst gab sich uns der Blick auf eine weite Wiese frei und dann entdeckten wir auf dem nächsten Teil der Wiese den Minderberg hinter dem Tal des Rennenberger Bachs - dieser Berg war laut einer Quelle von etwa 1910 einmal "der älteste Säulen-Basaltbruch des Mittelrheins". Er fällt, wie wir sehen können, nach Osten, Süden und Westen steil ab und hebt sich somit als Berg auf der Linzer Höhe hervor:


    • Ausblick in Richtung des Minderbergs

    • Nach einem kurzen Stück durch den Wald gelangten wir wieder an den Waldrand und damit schon in die Nähe des Ortes Hargarten. Mit Hargarten erreichten wir nun nach 8 Kilometern einen Ort, der mit etwa 354 Metern über N.N. bereits praktisch dieselbe Höhe wie Kalenborn, Ziel unserer Wanderung und Start der Kasbachtalbahn zurück nach Linz, hatte: Ab jetzt lag also nur noch die hügelige Landschaft der Linzer Höhe, die wir noch schaffen mussten, vor uns!


    • Wie sich uns die Linzer Höhe vom Hargartener Ortsrand aus darbietet (Perpektive in nordwestlicher Richtung; hinter dem Baum rechts oben ist bereits der Einkaufsmarkt bei Notscheid zu erspinxen)

    • Da wir die lange Anstiegsphase - mit kurzen Abstechern in Abstiege - in einer guten Zeit hinter uns gebracht hatten, beschlossen wir am Ortsrand Hargarten, dass wir versuchen könnten, knapp 2 Stunden später noch die Kasbachtalbahn um 15:23 in Kalenborn zu erwischen. Es ging also weiter auf einem Feldweg entlang des Ortsrands. Die Linksabbiegung auf den Weg über das Feld sorgte für etwas Verwirrung, weil der Weg, obwohl er in allen Karten, die wir zur Planung unserer Wanderungen verwenden, verzeichnet ist, nach einer Rechtskurve kaum noch zu erkennen war. Da wir aber sehr schnell lokalisieren konnten, dass wir richtig waren, folgten wir der Wegführung trotzdem. Und siehe da, die Entscheidung wurde belohnt: Etwa 200 Meter weiter erschien die Wegführung wieder.

      Unser Weg schlängelte sich nun mit unterschiedlichem Abstand zur nächsten Landstraße in grundsätzlich nördlicher Richtung am Waldrand entlang. Eine Teilnehmerin, die über unseren aktuellen Artikel in der Zeitschrift "Wanderlust" auf uns gestoßen war, interessierte sich dafür, wie wir es geschafft haben, mit unserer Gruppe in der "Wanderlust" zu erscheinen. Und so erzählten wir von der Geschichte. Das Endergebnis war ein wirklich, wirklich schöner Artikel über unsere Wandergruppe und die Sommerwanderung in der Eifel! Danke dafür, sagen wir!

      Kurze Zeit später kam bei dieser Wanderung auch erstmalig (wegen einer Schnittwunde am Finger) unsere Erste-Hilfe-Tasche zum Einsatz. Eine Teilnehmerin bot sofort Pflaster an, wir steuerten die Schere bei und so war die Teilnehmerin schnell verarztet -wie auch schon beim Schieben des Kinderwagens eine tolle Zusammenarbeit!

      Immer wieder ging unser Weg nun leicht auf und ab. Der Weg schlängelte sich so am Waldrand entlang, links neben uns lagen Ausläufer des Rennenberger Bachs im dunklen Wald - und wir kamen immer näher an unser Ziel, den Ortsteil Kalenborn von Vettelschoß. Obwohl es eigentlich im Laufe des Tages bedeckter werden sollte, das Wetter blieb sonnig und schön, besser als es angekündigt war und wir genossen die so gut einzuatmende frische Frühlingsluft!

      Der Weg entfernte sich nun vom Waldrand, und der Blick auf einen weiteren Ausläufer des Rennenberger Bachs in seinem Tal trat zutage:

    • Blick von unserem Wanderweg auf einen Ausläufer des Rennenberger Bachs in seinem Tal

    • Der Weg näherte sich der Landstraße, aber bevor wir diese erreichten, machte der Weg jedoch an einer Weggabelung einen Knick nach links: Diesen abbiegenden Weg sieht man noch im Hintergrund des Fotos. Nachdem wir das Queren des auslaufenden Bachtals geschafft hatten, kamen wir an den Ortsrand von Notscheid - und sehr zur Freude unserer jüngsten Teilnehmerin waren hier direkt drei Pferde, die die Kleine streicheln konnte. Pferde bekamen wir hier in Notscheid mehrfach zu Gesicht: Nur wenige 100 Meter später ergab sich ein wunderschöner und für die Linzer Höhe meines Erachtens charakteristischer Ausblick auf Pferdekoppeln und die durch die Landschaft geprägte Umgebung:


    • Ausblick auf Pferdekoppeln auf der Linzer Höhe bei Notscheid

    • Der Weg entfernte sich nun in grundsätzlich nordwestlicher Richtung von Notscheid. Nach der nächsten Rechts-Abbiegung wanderten wir an dem Einkaufsmarkt vorbei, den wir vorhin schon auf dem Foto am Ortsrand von Hargarten hatten erspinxen können. Abermals ging es auf die Landstraße zu, aber noch immer konnten wir vermeiden, die Landstraße zu queren: Es ging nun links auf einen Feldweg parallel zur Landstraße, an dessen Ende wir rechts abbogen. Nun mussten wir die Landstraße wirklich queren - aber wirklich nur queren, um unseren Weg von der anderen Seite aus parallel zur Straße fortzuführen. Ein freundlicher Autofahrer ließ uns die Straße passieren. Ein kurzes Stück ging es noch weiter, bis wir den ebenerdigen Fußgänger- und Radweg, der hier vom Gewerbegebiet bei Notscheid nach Kalenborn führte, erreichten: Wie ein Mitwanderer zu erzählen wusste, verlief auf diesem Weg einstmalig die Bahnstrecke Altenkirchen (Westerwald)- Linz, die heutzutage als Museumseisenbahn in Kalenborn endet, aber früher einmal weiter bis Altenkirchen im Westerwald geführt haben muss.

      Hier in Kalenborn querten wir nun, wenige 100 Meter vor unserem Ziel, die letzte der vier Landstraßen auf dieser 14 Kilometer langen Wanderung mit ihren 418 Höhenmetern. Wie angestrebt, erreichten wir bereits den Zug um 15:23. Und nun hatten wir uns die spannende Rückfahrt mit der Kasbachtalbahn nach Linz, die laut Wikipedia zu den steilsten Bahnstrecken Deutschlands gehört, wahrlich verdient:


    • Die Kasbachtalbahn bei unserer Rückkehr am Linzer Bahnhof

    • Die Wanderung machte wirklich sehr viel Spaß und das Gruppengefühl zeigte sich insbesondere an den angeregten, tiefgehenden Gesprächen, in den strahlenden Gesichtern der Teilnehmer und an der tollen Zusammenarbeit! Zudem hatten wir auch noch wirklich riesiges Glück mit dem Wetter und konnten die so gut einzuatmende frische Frühlingsluft regelrecht spüren! Wir freuen uns auf die nächste Wanderung im Mai! Margarete

      Für alle von Wandern im Rheinland angebotenen Wanderungen gelten die folgenden Wanderregeln. Sie können unter https://www.wandernimrheinland.de/wanderregeln.htm aufgerufen werden.

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