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Die Eifellandschaft rund um die denkmalgeschützte Brücke der ehemaligen Oberen Ahrtalbahn über die Eifelstrecke

Moorpfad Dahlem:
Der Moorpfad Dahlem liegt im deutsch-belgischen Naturpark Hohes Venn-Eifel. Der Bohlensteg, der Teil des Moorpfads Dahlem ist, verläuft durch das Hangmoor "Wasserdell", welches im Naturschutzgebiet In der Wasserdell liegt. Hier finden sich seltene Pflanzen wie die Glockenheide, die Moorlilie, der rundblättrige Sonnentau, der Dreizahn oder das Sumpfveilchen. Die "Wasserdell" besteht aus einer wertvollen Naturlandschaft mit gut ausgebildeten Heidemoorflächen, Torfmoosbeständen und Faulbaumgebüschen sowie dem nährstoffarmen Moorbach mit kleinem Erlenbruchwald. Das Gebiet bildet zusammen mit einem weiteren Moor die einzigen Lebensräume dieser Art im Kreis Euskirchen.
Römerstraße Köln- Trier:
Im Rahmen der Regionale 2010, die bis 2010 von der Region Köln/Bonn ausgerichtet wurde und die 53 Projekte zu den Themenbereichen Bildung, Mobilität und Natur beinhaltete, wurde auch das Projekt "Erlebnisraum Römerstraße Köln-Trier" ins Leben gerufen. Das Ziel des Projekts besteht darin, die alte Römerstraße, die in Teilen noch gut in der Kulturlandschaft erkennbar ist, unter dem Markennamen Agrippa-Straße Köln-Trier weiter touristisch zu erschließen und mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen. Unter Agrippa-Straße versteht man dabei die unter dem römischen Feldherrn Marcus Vipsanius Agrippa vom heutigen französischen Lyon aus gebauten vier Heerstraßen. Davon führt eine zum Rhein. An dem Projekt sind unter anderem die an der Römerstraße anliegenden Gemeinden in Nordrhein-Westfalen sowie der Landschaftsverband Rheinland beteiligt. Federführend für den beplanten Abschnitt bis zum hiesigen Schmidtheim ist die Stadt Erftstadt. 2007 haben die am Projekt beteiligten Kommunen die Erftstädter Erklärung verfasst, die umfangreichste Kooperation verabredet. Dieser Erklärung haben sich viele Kommunen auch der ebenfalls von Köln ausgehenden Via Belgica grenzüberschreitend angeschlossen. Die Straße wurde im Allgemeinen streng gradlinig auf das Hauptziel zugeführt und nur, wenn größere Bachläufe oder große Steigungen/Gefälle es nicht mehr erlaubten, in stumpfen Winkeln geknickt oder gar an den Hang angepasst, um baldmöglichst wieder in die Hauptrichtung einzuschwenken.
Motte Zehnbachhaus:
Die Motte Zehnbachhaus ist ein mittelalterlicher Burghügel im Urfttal, der auf einer Hinweistafel des Projekts "Erlebnisraum Römerstraße Köln-Trier" näher erläutert wird. Die heute noch sichtbare Anlage besteht aus einem Hügel, umgeben von einem kreisrunden Wassergraben, welchen man über eine Holzbrücke überqueren kann. Es handelt sich um die Feste einer mittelalterlichen Burg, die man zum Schutz in der feuchten, schwer zugänglichen Niederung der Urft und des Zehnbachs errichtete. Die Bezeichnung "Motte" für diesen Burgentyp kommt aus dem Französischen.